Bandscheibenvorfall

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Die Wirbelsäule
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Behandlungsmöglichkeiten
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Wie äußert sich ein Bandscheibenvorfall?


Beim akuten Bandscheibenvorfall kommt es zu akuten Beschwerden im Rücken, die bis in die Beine oder Arme ausstrahlen.  Hier stehen uns in über 90% der Fälle ausreichen konservative Therapiemaßnahmen zur Verfügung, sodass eine operative Therapie in vielen Fällen vermieden werden kann.

Beim Bandscheibenvorfall kommt es zu einem Austritt von Bandscheibengewebe, welches dann auf die Nervenwurzel oder den Nerv drückt und hierdurch zu ausstrahlenden Schmerzen und Gefühlstörungen führt.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten

Wie geht's weiter?

1     |     Wo äußert sich die Verletzung?

Die Wirbelsäule

Ein Bandscheibenvorfall äußert sich meist an den Bandscheiben der Hals- und Lendenwirbelsäule, selten and der Brustwirbelsäule.

2     |     Wie gehen wir das Problem an?

Untersuchung & Diagnose

Nach Besprechung der Krankengeschichte  
erfolgt eine ausführliche segmentale Untersuchung der unterschiedlichen Wirbelsäulenabschnitte und der Ausstrahlungsgebiete zum Ausschluss einer Nervenschädigung.

Neurologische Untersuchung

Röntgenuntersuchung
der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte

Im Magnet Resonanz Tomographen
werden detaillierte Bilder der Wirbelsäule in einer sogenannten MRT-Untersuchung erstellt.

3     |     Wie werde ich wieder fit?

Behandlungsmöglichkeiten

Beim Bandscheibenvorfall kommt es zu einem Austritt von Bandscheibengewebe, welches dann auf die Nervenwurzel oder den Nerv drückt. Hier ist häufig eine intensive Schmerztherapie zusätzlich mit Infiltrationen, Akupunktur 2x pro Woche zur Schmerztherapie, sowie intensive Krankengymnastik zur Kräftigung und Lockerung der Muskulatur über einen Zeitraum von 6-12 Wochen notwendig.

Schmerzmedikation
NSAR unter Magenschutz, ergänzt durch ein Muskelrelaxans. Bei fehlender Linderung manchmal auch Prednisolon 20 mg über 6 Wochen.

Akupunktur
Schmerzlinderung durch Akupunkturreize

Neuraltherapeutische Injektionen
Stimulation und Detonisierung  eine Muskelregion zur Schmerzlinderung

Kortison-Injektionen
der Facettengelenke und paravertebralen Muskulatur zur Spannungssenkung und Entzündungshemmung

4     |     Wie läuft die Behandlung?

Details zur Behandlung

Fragen zur Behandlung


Wie oft wird behandelt?

In der Regel wird 2-3 mal wöchentlich behandelt. Jedoch erstellen wir jedem unsere Patienten einen individuellen Behandlungsplan, in dem vor allem der aktuelle Schaden und die Erwartungen (wie z. B. sportliche Belastung) eine erhebliche Rolle spielen.  

Wie lange dauert die Behandlung?
Je nach Maßnahme 10 Minuten bis 1 Stunde.

Wie lange wirkt die Behandlung?
Die Wirkung hält oft viele Monate. Das Behandlungsziel ist eine möglichst lange schmerzfreie Phase.

Schmerzt die Behandlung?

Die Injektionen sind etwas unangenehm, zeigen aber danach oft eine deutliche Schmerzlinderung. Viele unserer Patienten haben die Behandlungen souverän absolviert.

Ab wann spürt man die Besserung?

Nach Wochen.

Der chronische Rückenschmerz kann im kompensierten Stadium nur gelegentlich auftreten und regelrechte Alltagsbelastung als auch angepassten Sport erlauben bzw. präventiv sogar nötig machen.

Sie als Patient müssen Ihr Krankheitsbild verstehen lernen, um unangemessene Belastungen als auch falsche sportliche Übungen im Training zu vermeiden.

Gibt es Nebenwirkungen oder Gefahren?

Nur die allgemeinen Injektionsrisiken bzw. Akupunkturrisiken.

Werden die Behandlungskosten von der Versicherung übernommen?

Akupunktur, Kortison-Injektionen und Physiotherapie wird von allen Kassen übernommen.

Spezifische Injektionstherapien werden nur Privat übernommen.

Wann ist eine Operation nötig?

Eine operative Therapie ist nur in den wenigsten Fällen notwendig, dann jedoch manchmal zwingend, wenn es zu Nervenschädigungen z. B. Gefühlsstörung oder Muskellähmungen kommt, um Dauerschäden zu vermeiden. Manchmal auch wenn sich der Schmerz trotz aller Behandlungsmaßnahmen nicht kontrollieren lässt.

Kann sich ein Bandscheibenvorfall auch ohne größere Behandlung von selbst heilen?
Es gibt vereinzelte dokumentierte Fälle von Rückbildungen.

Inwieweit ist man nach der OP eingeschränkt? (z. B. Auto fahren, Sport)

Im Falle einer Operation, sollten Sie sich ca. 3 Monate schonen, da im Anschluss an die OP eine spezielle Nachbehandlung mit oft stationärer Rehabilitation und späterer Wiedereingliederung absolviert werden sollte.

Das Autofahren ist nur selten gefährdet. Sportliche Belastungen, welche mit Wirbelsäulen-Stauchungen einhergehen, sind sicherlich kritisch zu betrachten. Hierunter fallen alle Sprungdisziplinen wie z. B. Trampolinspringen, Hochsprung aber auch Ballsportarten wie Handball, Basketball.

Die Belastungsfähigkeit hängt aber auch vom OP-Verfahren ab:

Bei der operativen Therapie wird entweder mikrochirurgisch oder durch einen offenen Eingriff das Bandscheibengewebe, welches auf den Nerv drückt, entfernt.

In der Regel können Sie sich nach 3-6 Monaten wieder uneingeschränkt bewegen.

Kann der Bandscheibenvorfall erneut auftreten?


Ein Bandscheibenvorfall kann erneut auftreten.

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