Tennisellenbogen

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Der Tennisellenbogen
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Wie äußert sich der Tennisellenbogen?


Ein schmerzhafter Sehnenursprung im Bereich der knochennahen Sehneneinstrahlung am Ellenbogen, häufig ausgelöst durch Überbeanspruchung in Beruf und Freizeit, beschreibt den „Tennisellenbogen“.

Fühlbar nach Tennis, Fechten, Golf, Speerwerfen aber auch Basketball, Badminton, Squash oder einfach nach Computerarbeit mit der Maus, einem Workout mit Hanteln oder Liegestütz. Meistens findet sich ein regionaler Hotspot in der Sehneneinstrahlung mit deutlicher Druckschmerzhaftigkeit.

Eine multimodale Behandlung von ca. 6 Wochen ist bei spezifischem Belastungsanspruch oft nötig.

Zu den Behandlungsmöglichkeiten

Wie geht's weiter?

1     |     Wo äußert sich die Verletzung?

Tennisellenbogen

Immer wiederkehrende stereotype Belastung führt zur Überbeanspruchung mit Mikrotraumen beim Tennisellenbogen am daumenseitigen Ellenbogen, beim Golferellenbogen am kleinfingerseitigen Ellenbogen oft mit Ausstrahlung auf dem Unterarm.

2     |     Wie gehen wir das Problem an?

Untersuchung & Diagnose

Ausführliche Anamnese
mit den typischen Schmerzen

Eingehende körperliche Untersuchung
mit typischen positiven Testbefunden, Prüfung von Kraft und Bandapparat als auch der Triggerpunkte. Typische Schmerzen bei Krafttests.

Eingehende ausführliche Ultraschalluntersuchung (Sonographie), ebenfalls Röntgendiagnostik

Beide Untersuchungen werden direkt beim ersten Besuch in der Praxis durchgeführt.

Bei deutlicher Veränderung eine kernspintomographische Untersuchung,
um einen Sehneneinriss und Gelenkseitige Veränderungen auszuschließen.

3     |     Wie werde ich wieder fit?

Behandlungsmöglichkeiten

Anhand von Ultraschalluntersuchung und Röntgenbild sowie Kernspinuntersuchung wird mit dem Patienten ausführlich über die konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten und deren Erfolg gesprochen.

Nur selten muss bei noch guter Muskulatur und Sehneneinstrahlung eine operative Behandlung erfolgen. Je nach Schweregrad der Erkrankung wird der Aufwand einer multimodalen konservativen Behandlung festgelegt.

Krankengymnastik
Hierbei wird versucht, vor allem die muskulären Dysbalancen auszubehandeln und Triggerpunkte aufzulösen bzw. Myogelosen zu detonisieren.

Antientzündliche Behandlung
mit Salbenverbänden über Nacht oder oraler Medikation reduziert die Aktivität und Schmerzen im Ellenbogen.

Akupunktur
Durch das Setzen winziger Nadeln an definierten Punkten auf der Haut erfolgt eine Stimulation mit resultierender Schmerzunterdrückung.

Stoßwelle
kann zur Verbesserung der Durchblutung zur Schmerzreduktion und Beweglichkeit eingesetzt werden.

Hyaluronsäure
kann zur Schmerzreduktion und Reduktion der Entzündungsprozesse führen. Dies mündet in einer besseren Funktion.

ACP
kann eine Verbesserung der Heilung des Muskels und der Sehneneinstrahlung erreichen.

4     |     Wie läuft die Behandlung?

Details zur Behandlung

Details zur Behandlung


Krankengymnastik
Hierbei wird versucht, vor allem die muskulären Dysbalancen auszubehandeln und Triggerpunkte aufzulösen bzw. Myogelosen zu detonisieren. Auch wird im späteren Verlauf versucht, durch Aktivieren anderer Muskeln spezifischen Belastungen besser zu begegnen und Überlastungen zu vermeiden. Durch die Mobilisierung und das Aufdehnen der verspannten Muskeln in täglichen Eigenübungen wird der Heilungsprozess eingeleitet.

Antientzündliche Behandlung
mit Salbenverbänden über Nacht oder oraler Medikation mit Ibuprofen, Diclofenac, Metamizol etc. reduziert die Aktivität und Schmerzen im Ellenbogen. Der schnellste und stärkste Effekt ist mit einer Kortisoninfiltration zu erzielen. Aufgrund der vielen ungünstigen Nebenwirkungen ist diese Behandlung sehr kritisch einzusetzen. Die Behandlung wird aber von allen Kassen gesetzlich oder privat übernommen.

Akupunktur
Durch das Setzen winziger Nadeln an definierten Punkten auf der Haut erfolgt eine Stimulation der Akupunktur-Punkte. Es kommt neurophysiologisch zu einer Schmerzüberlagerung mit resultierender Schmerzunterdrückung im Verlauf der Behandlung.

Stoßwelle
Diese kann zur Verbesserung der Durchblutung zur Schmerzreduktion und zur Verbesserung der Beweglichkeit eingesetzt werden. Die Stoßwelle wird normalerweise 1x wöchentlich über einen Zeitraum von 5-6 Wochen eingesetzt.

Hyaluronsäure
Dies kann zur Schmerzreduktion und Reduktion der Entzündungsprozesse führen. Dies mündet in einer besseren Funktion. In der Regel wird dies 1x pro Woche über einen Zeitraum von 3 Wochen durchgeführt.

ACP
Hiermit kann eine Verbesserung der Heilung des Muskels und der Sehneneinstrahlung erreicht werden. Ebenfalls führt dies zu einer Reduktion der Schmerzen und zu einer Verbesserung der Beweglichkeit. Infiltriert wird 1x pro Woche für ca. 5 Wochen, danach bei Bedarf weiterhin 5x einmal im Monat.

Wie oft wird behandelt? Wie lange wirkt die Behandlung?

Je nach Leidensdruck bei gelegentlichen Schmerzen nach Belastung. Bei regelmäßigen Schmerzen nach Belastung und Schmerzen bei Belastung oder Dauerschmerzen am Ellenbogen wird intensiver behandelt.

Hyaluronsäure wird in der Regel 1x pro Woche über einen Zeitraum von 3 Wochen angewendet.

ACP  wird 1x pro Woche für ca. 5 Wochen infiltriert, danach bei Bedarf weiterhin 5x einmal im Monat.

Jedoch erstellen wir jedem unserer Patienten einen individuellen Behandlungsplan, in dem vor allem der aktuelle Schaden und die Erwartungen (wie z. B. sportliche Belastung) eine erhebliche Rolle spielen.  

Die Behandlungen dauern 6-14 Wochen.

Ab wann fühlt man Besserung?

Bei chronischem Krankheitsbild oft erst nach 12 -14 Wochen, ansonsten in der Regel nach 5-6 Wochen.  

ACP wirkt häufig schon direkt nach der ersten Spritze deutlich entzündungshemmend. Der Patient merkt meist nach den Spritzen, wie die Sehne reagiert. Ähnlich wie bei der Hyaluronsäure spürt man in den meisten Fällen eine deutliche Verbesserung nach der 3. Spritze.

Schmerzt die Behandlung?

Da der Ellenbogen stark innerviert ist, sind Stoßwelle, Akupunktur und die Injektionen kurzzeitig schmerzhaft, werden aber oft gut toleriert.

Bei der ACP-Behandlung kommt noch eine kleine Blutentnahme dazu, ebenso kann die Sehne leicht reagieren, wenn die Regenerationsprozesse beginnen. Dies hält allerdings nur wenige Tage an und wird von den Patienten eher als „ein Arbeiten in der Sehne“ im Gegensatz zum Schmerz beschrieben.

Gibt es Nebenwirkungen oder Gefahren?

Bei Hyaluron als auch bei ACP handelt es sich um körpereigene Stoffe, bei ACP sogar um eigenes Blut. Daher treten so gut wie nie Nebenwirkungen auf.

Der Gefahr einer Infektion durch den Einstich in ein Gelenk entgehen wir durch extrem gründliches Desinfizieren, so nutzen wir z. B. das gleiche Desinfektionsmittel wie es bei Operationen zur Desinfektion verwendet wird. Das ist eine sehr aufwendige Desinfektion, allerdings wollen wir die maximale Sicherheit für unsere Patienten gewährleisten.

Vor vielen Jahren wurde die Therapie mit Eigenblut auch zur Behandlung von chronischen Wunden eingesetzt und daher ist die Gefahr der sowieso sehr seltenen Infektionen noch einmal deutlich geringer.

Werden die Behandlungskosten von der Versicherung übernommen?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Krankengymnastik und Medikamente. Die Privatkassen übernehmen oft die Behandlungskosten bis auf ACP.

Da ACP noch eine neuartige Behandlungsmethode ist und noch weiter erforscht wird, übernehmen leider nicht alle privaten Krankenkassen die Behandlungskosten. Da mehrere Studien die Wirksamkeit von ACP belegen, empfehlen wir daher, die Übernahme der Behandlung bei der jeweiligen Kasse vorher anzufragen.  Unser gesamtes Team unterstützt Sie gerne bei Anträgen für Ihre Versicherung mit einem entsprechenden zusätzlichen Schreiben unsererseits. Ebenfalls wird hier auf die neuste Literatur verwiesen, die auch gerne jederzeit in schriftlicher Form zur Verfügung gestellt werden kann.

Unser oberstes Ziel ist es, Ihnen immer die bestmögliche Behandlung anzubieten und Ihnen nie Möglichkeiten vorzuenthalten.

Selbstverständlich können Sie die Kosten der Sehnen-Behandlung auch selbst übernehmen. Gerne erstellen wir Ihnen im Vorfeld einen Behandlungsplan.

Wann ist eine Operation nötig?

Bei chronisch-therapieresistenten Dauerschmerzen ist eine Operation die ultima ratio.

Im Falle einer Operation
Die häufigste OP Technik ist das Abschieben der Sehnenfasern an der Knochenhaut des Ellenbogens (Hohmann) und die Denervierung mit Durchtrennung der schmerzleitenden Nerven (Wilhelm). Allerdings zeigen neuere Studien gute Ergebnisse bei Verlängerungen der Sehnen.

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