Tradition

Die Akupunktur hat in China eine jahrtausende alte Tradition und ist die im Westen bekannteste Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mit dem erkennen, dass sich durch das gezielte Setzen von Nadelreizen auf der Haut bestimmte Erkrankungen günstig beeinflussen lassen, gewann die Akupunktur zunehmend in Westeuropa an Bedeutung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 1979 bei 40 Krankheiten die Akupunktur als nebenwirkungsfreie Methode empfohlen, welche allein aber auch kombiniert mit anderen Therapieformen eingesetzt werden kann.

Einsatzgebiete

Heute ist sie ein fester Bestandteil der Schmerztherapie am Stütz- und Bewegungsapparat und führt gerade bei folgenden orthopädischen Gesundheitsstörungen zu erstaunlichen Erfolgen:

  • Schmerzhafte Muskelverspannungen
  • Funktionelle Bewegungsstörungen
  • Chronische Entzündungen der Bänder und Sehnen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Arthroseschmerzen (Knie, Schulter etc.)
  • Schmerzsyndrome der HWS, BWS und LWS
  • Spannungskopfschmerzen
  • Tinnitus

Verfahren

Letztlich ist die Akupunktur eine Erfahrungsmedizin, deren Wirkungsweise sich bisher noch nicht vollständig klären liess, und mit der sich der westlich denkende Mensch etwas schwer tut. Nach chinesischen Vorstellungen gibt es eine fliessende Energie (Qi, “Tschi”) im Körper des Menschen. Störungen des Qi-Flusses im Körper werden als Krankheitsursache gesehen. Ziel der Akupunktur ist es die blockierte Lebensenergie Qi auf ihren spezifischen Leitungsbahnen wieder zum Fließen zu bringen bzw. abzuleiten. Durch setzen winziger Nadeln an definierte Punkte auf der Haut erfolgt eine Stimulation der Akupunktur-Punkte und das Qi kann sich wieder entlang der Leitungsbahnen ausbreiten. Der Lebensenergiefluss wird harmonisiert und die Krankheitsbeschwerden klingen ab. Neurophysiologisch glaubt man das es durch das setzen von Hautreizen auf Hirn- und Rückenmarksebene zu einer Schmerzüberlagerung mit resultierender Unterdrückung kommt (westlicher Erklärungsversuch).

Behandlung

Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel 10 Sitzungen à 20 – 30 Minuten in Abständen von 1-2 mal pro Woche. Die Behandlungen erfolgen nach den Richtlinien der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (www.Dägfa.de).

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