Sehnenriss

Die Rotatorenmanschette verläuft als Sehnenplatte unter dem Schulterdach. Unter dem großen Schultermuskel am Oberarmkopf kann durch ein Schulter Engpasssyndrom ein Druck auf die Sehne entstehen, so dass es hier zu Sehnenrissen kommen kann. Stürze oder abrupte Bewegungen der Schulter können bei vorgeschädigtem Sehnen ebenfalls zu kompletten Rissen
(Rotatorenmanschettenruptur) führen. Meistens werden diese als ein Stich oder Riss imBereich der Schulter bemerkt. Auch lokale Durchblutungsstörungen im Alter führen bei vielen Patienten hier zu Einrissen oder Abrissen im Bereich des Sehnenansatzes an der Schulter. Nicht nur chronische Schmerzen sondern auch ein zunehmender Funktionsverlust des Armes sind die Folgen. Meistens bemerkt der Patient das, der Arm nicht mehr richtig angehoben werden kann und dass vor allem bei Überkopfbewegungen ein deutlicher Kraftverlust spürbar ist.

Heutzutage können eigentlich sämtliche Risse, wenn sie nicht zu spät erkannt werden, sehr elegant arthroskopisch (Schlüssellochprinzip) ohne größere Öffnung im Bereich der Schulter genäht werden, siehe Filmmaterial:
(Film 1) (Film 2) (Film 3) (Film 4). Hierfür verwenden wir auch spezielle resorbierbare Mini-Anker die sich dann mit der Zeit wieder auflösen, so dass auch eine zweite Implantat oder Materialentfernung im Bereich der Schulter nicht mehr notwendig wird. Dieses sehr schonende Verfahren führt dazu, dass in den meisten Fällen nach einer intensiven Nachbehandlung mit Ruhigstellung und Krankengymnastik die volle Funktion im Bereich der Schulter wieder hergestellt werden kann.

Wir arbeiten in unserer Praxis in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Freiburg mit den modernsten Geräten und den neuesten arthroskopischen Techniken die ständig verbessert werden und so für den Patienten eine schmerzfreie Nachbehandlung und eine deutlich schnellere Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess erlaubt.

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