Schulterinstabilität

Durch einen Unfall oder einen Sturz auf den Arm, kann es dazu kommen das der Oberarmkopf gewaltsam aus der Gelenkpfanne gerissen wird.

Durch diesen gewaltsamen Ausbruch des Oberarmkopfes aus der Gelenkpfanne werden häufig die Kapsel, Stabilisierungsbänder und die so genannte Gelenklippe verletzt. Daraus resultiert dann eine chronische Instabilität der Schulter. Dieses Ereignis wird als extreme schmerzhafte Auskugelung im Bereich der Schulter von Patienten bemerkt und muss häufig unter Narkose wieder eingerenkt werden. Kommt es jedoch häufig zu solchen Ausrenkung in der Schulter, resultiert daraus eine instabile Schulter. Der Patient kann dann die Schulter auch wieder selber durch eine gewisse Bewegung in die Pfanne zurück springen lassen.

Auch solche instabile Schultern können heute sehr elegant arthroskopisch repariert werden (Bankartnaht), siehe Filmmaterial: (Film 1) (Film 2) (Film 3) Die Kapsel, abgerissenen Bänder und die Gelenklippe werden wieder angenäht. Auch hier verwenden wir modernste neueste arthroskopische Techniken, bei denen ebenfalls resorbierbare (selbst auflösende) Anker verwendet werden. Nach einer gewissen Ruhigstellungen und einer speziellen Krankengymnastik kann in den meisten Fällen die Schulter wieder auf höchstem sportlichem Niveau ohne Bewegungseinschränkung benutzt werden.

In den meisten Fällen sind hier jüngere sportlich aktive Patienten betroffen, die durch diese modernen arthroskopischen Techniken wieder ihr hohes sportliches Leistungsniveau wie vor der Luxationen erreichen.

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