Das Patellaspitzensyndrom

Das Patellaspitzensyndrom ist ein Überlastungsschaden am unteren Kniescheibenpol. Die Sehnenansätze in diesem Bereich haben erhebliche Zug- und Dämpfungkräfte zu regulieren bzw. zu absorbieren auf sehr kleinen Ansatzpunkten.

Diese Entzündungen am unteren Kniescheibenpol sehen wir sehr häufig bei Sprungsportarten (Basketball, Volleyball) bei Kraftsportlarten(Gewichtheben) jedoch auch bei Ausdauersportarten wie Radfahren und Laufen.

In fast allen Fällen kann diese Entzündung am unteren Patellapol durch ein Umstellen des Trainings, entsprechende Laufschuhe, spezielle Krankengymnastik, Medikamente, oder Spritzen erfolgreich behandelt werden. Entscheidend ist hier die frühzeitige Korrektheitsdiagnose und entsprechende Therapie durch eine Kniespezialisten. Bei Hochleistungssportlern kann dies jedoch zu chronischen Überlastungsschäden im Bereich des Sehnenansatzes am unteren Kniescheibenpol führen, die auch auf sämtliche konservativen Maßnahmen nicht mehr ansprechen.

Früher wurde hier häufig eine offene Operation mit Entfernung von Knochen und Sehnen Anteilen durchgeführt, was allerdings meistens bei diesen Hochleistungssportlern dazu geführt hat und dass das Leistungsniveau nach der Operation nicht mehr erreicht wurde. Heute verfügen wir über einen modernes arthroskopisches Verfahren (Patellarelease nach Ogon) das ein großes Eröffnen des Gelenkes mitentsprechender Entfernung von Sehnenanteil und Knochenanteilen verhindern lässt.

Nach einer kurzen Sportpause für circa 2 bis 3 Wochen ist fast immer eine normale schmerzfreie Belastung des Kniegelenk ist auch auf höchstem Leistungsniveau wieder möglich.

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